Glanzlicht für die Grundschule:
eine BläserKlasse
Für die einen ist es noch Wunschtraum oder gar Utopie, für immer mehr aber schon erfreuliche Realität: eine eigene BläserKlasse in der Grundschule. Die unbestrittenen pädagogischen
Erfolge und Vorteile dieser Art von Musikunterricht lassen sich ohne Zweifel auch in der Grundschule verwirklichen, so die einhellige Meinung von Schulleitungen und Musiklehrern. Ein glänzendes Beispiel steht als kopierfähiges Modell. |
„Am Anfang waren soviel Fragen...“
Seit einigen Jahren leitet Petra Schneider an der Grundschule Haiterbach ( Nähe Stuttgart) zur wachsenden Freude aller Beteiligten eigene Bläserklassen:
eine in der dritten Grundschulklasse, eine in der vierten.
„Am Anfang gab es jede Menge Fragen“ erinnert sich die Bläserklassen – Leiterin, „so zum Beispiel: |
- Bekommen wir genügend Kinder für eine Bläserklasse ?
- Würden die Eltern einen Musikunterricht akzeptieren, bei der ihr Kind zwei Jahre systematisch ein Instrument im Klassenorchester erlernt ?
- Wären die Kinder mit dem Erlernen eines Orchesterblasinstrumentes vielleicht überfordert, da sie noch zu klein und die körperlichen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind?
- Wie wird das mit den Finanzen? Elternbeiträge, Instrumentenanschaffungen?“
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„Wir konnten alle Fragen nacheinander für uns gut beantworten, indem wir das Modell BläserKlasse für unsere Schule passend eingerichtet haben, ohne das Grundmodell zu verlassen“, so Frau Schneider. „Entscheidend aber war eine Hospitation in einer anderen Bläserklasse. Danach stand unsere Entscheidung fest: wir wollen eine eigene Bläserklasse in unserer Grundschule!
Geprägt von dieser Erfahrung bieten wir anderen Grundschulen eine Hospitation in unseren Bläserklassen herzlich gern an!“ |
„Allein auf den Gipfel?
Nein, wir suchten Partner, z. B. den örtlichen
Musikverein“
„Natürlich braucht man für ein solches Projekt Partner, auf die man bauen kann. Die Frage des zusätzlichen Instrumentalunterrichtes in den Registern konnten wir rasch mit dem örtlichen Musikverein lösen, der nun die Instrumentallehrer stellt. Wir kooperieren eng mit dem Musikverein, obwohl immer klar ist, daß die Bläserklasse in der Grundschule zuhause ist und dorthin gehört“ stellt Petra Schneider klar. |
„Eltern erkannten schnell die Vorteile der Bläserklasse“
„Die Eltern haben erstaunlich schnell die positiven Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder erkannt, die sich in einer BläserKlasse einstellen. Übrigens,“ unterstreicht Frau Schneider, „sind diese noch viel größer, als ich vorher angenommen habe. Von daher gab es auch wenig Überzeugungsarbeit dafür zu leisten, daß ein monatlicher Beitrag für das Mieten der Instrumente und die Honorierung des Instrumentalunterrichtes unabdingbar ist.“ |
„Unser Bangen um zuwenig interessierte Kinder war nicht berechtigt.“
Es war schon erstaunlich, daß wir aus zwei Paralleklassen auf Anhieb 22 Schüler/innen für die BläserKlasse genwinnen konnten. So habe wir eine klanglich schöne und stabile Besetzung mit
- 3 Querflöten
- 6 Klarinetten
- 4 Trompeten
- 2 Altsaxophonen
- 3 Posaunen und
- 3 Euphonien
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„Auch die Organisation im Schulleben konnten wir gut meistern.“
„Es stellt sich ja immer die Frage, will man einen speziellen Klassenverband oder ein Kursmodell, in dem Schüler paralleler Klassen nach Neigung zusammen geführt werden. Für uns war klar: der schon bestehende Klassenverband sollte in der dritten Klasse beim Start der BläserKlasse nicht aufgelöst werden. Als Ganztagesschule konnten wir in den Nachmittag gehen, und haben dort einmal pro Woche an verschieden Nachmittagen je eine Orchesterplenumsstunde und eine Registerstunde mit Instrumentalunterricht. |
„Was wollen wir? Kleine Solisten oder glückliche Schüler?“
„Selbstverständlich braucht es am Anfang wie immer Geduld; aber hier wie in allen anderen Bläserklassen zeigen die Kinder gesunden Ehrgeiz und wollen bald etwas können auf ihrem Instrument“, so die Erfahrung von Petra Schneider. „Das Erlernen eines Instrumentes ist unbestritten der Königsweg der Musikerziehung; dennoch ist das soziale Lernen in der Bläserklasse ohne Zweifel die eigentlich größte Auswirkung dieses Musikunterrichtes. Die Kinder...
- hören einander zu und helfen sich gegenseitig ein
- haben gemeinsame Ziel, zum Beispiel das erste Weihnachstkonzert
- erleben eine große, tragende Orchestergemeinschaft, in der „die Mannschaft der Star ist“ – und nicht der einzelne
entwickeln Teamgeist aus sich selbst heraus, so wie ja die notwendige Disziplin, u.a. bei den Proben, weniger angeordnet wird, sondern sich aus der Sache heraus ergibt.“ |
„BläserKlasse in der Grundschule: das ist der richtige Zeitpunkt“
„Fasse ich alle positiven Effekte zusammen, bleibt für mich,“ so die erfolgreiche Bläserklassen – Leiterin, „einer der zentralste und zugleich wichtigste: Die Kinder erfahren musikalische und vor allem soziale Lernerfolge zum frühestmöglichen Zeitpunkt; deutlich vor der Pubertät und anderen ablenkenden Einflüssen. Deshalb sage ich allen Interessierten: Besuchen Sie uns und machen sie sich ein eigenes Bild von den glänzenden Möglichkeiten einer Bläserklasse in der Grundschule! |
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- Ein Anruf klärt vielleicht die ersten Fragen...
Michael Tankus / Stiftung „100 Jahre Yamaha e.V.“
Leitung Schulmusik / BläserKlasse Telefon: 07646 – 13 96
Hier können Sie z.B. alles über den Intensivkurs in Stuttgart (s.u.) erfahren – und natürlich über das System YAMAHA BläserKlasse
- Sie haben pädagogische Fragen....
Schreiben Sie eine Mail an schnpe@aol.com / Frau Petra Schneider Bläserklassen – Leiterin und Seminarleiterin Grundschule im Intensivkurs in Stuttgart
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Details und Anmeldemöglichkeit telefonisch.
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